La Tragédie de Carmen

Carmen

La Tragédie de Carmen

Adaption der Oper von George Bizet von Peter Brook

Der französische Schriftsteller Prosper Mérimée veröffentlichte 1847 eine tragische Liebesgeschichte, deren Titelfigur Carmen zum Sinnbild von erotischer Anziehung und entfesselter Leidenschaft wurde. Schnörkellos, ja fast unterkühlt erzählt Mérimée darin von der schicksalhaften Begegnung zwischen dem Sergeanten Don José und der unbändigen Carmen. Für sie gibt er sein bürgerliches Leben auf, desertiert und wird zum Gesetzlosen. Ihr werden seine Besitzansprüche an sie schließlich zu groß. Sie verlässt ihn für den Stierkämpfer Escamillo und wird dafür von Don José getötet.

Georges Bizet diente diese Geschichte für die vielleicht erfolgreichste Oper aller Zeiten und machte die Figur der Carmen endgültig zum Inbegriff der Femme fatale.

1981 nahm sich der Theaterregisseur Peter Brook erneut dieses Stoffes an und schuf gemeinsam mit dem Komponisten Marius Constant und dem Autor Jean-Claude Carrière eine einaktige Fassung von Bizets Oper, die nach dem sensationellen Erfolg in Paris schnell auch im Ausland Verbreitung fand. Fünfzehn Musiker und sechs Darsteller genügen Brook und Constant, um sich wieder mehr der ursprünglichen Geschichte von Mérimée zuzuwenden, ohne dabei auf die vertrauten Melodien der Oper zu verzichten. Die „Tragédie de Carmen“ ist eine Reduktion auf das Wesentlichste, eine überaus wirkungsvolle Darstellung einer Frau, die mit sich alleine ihre Tragödie erlebt und konsequent ihren Weg verfolgt – bis in den Tod.

MUSIKALISCHE LEITUNG Marc Niemann
INSZENIERUNG Matthias Oldag
BÜHNE & KOSTÜME Susanne Richter
DRAMATURGIE Juliane Piontek
REGIEASSISTENZ & ABENDSPIELLEITUNG Edison Vigil
STUDIENLEITUNG Hartmut Brüsch
MUSIKALISCHE EINSTUDIERUNG Tonio Shiga / Jorrit van den Ham
INSPIZIENZ Regina Wittmar

 

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