MARÍA DE BUENOS AIRES

als Maria

MARÍA DE BUENOS AIRES

Tango-Oper von Astor Piazzolla / Text von Horacio Ferrer 

Astor Piazzollas einzige Oper ist eine große Liebeserklärung an seine Heimatstadt Buenos Aires, in deren heruntergekommenen Vierteln einst der Tango geboren wurde. Sie erzählt die Geschichte vom Leben und Tod Marías, der ursprünglich namensgebenden Stadtheiligen, die hier zur „Tochter der Vorstädte“ wird. Die unheilig Heilige, Begehrte und Verurteilte, die Liebende und Leidende macht sich glücksuchend auf, um inmitten von Dieben, Armen und Zuhältern zu sterben und wieder aufzuerstehen. Marías Sprache ist der Tango, jener „direkte Ausdruck dessen, was Dichter oft in Worte zu fassen versucht haben: Der Glaube, dass der Kampf ein Fest sein kann“ (Jorge Luis Borges). 

Piazzollas María ist keine Oper im herkömmlichen Sinne. Sie verschränkt Schauspiel, Gesang und Tanz raffiniert mit den verschiedenen Stilen des Tango und beschwört den Zauber herauf, der von dieser großen Musik der Melancholie unvermindert ausgeht. 

Musikalische Leitung: Ektoras Tartanis
Inszenierung: Sergei Vanaev / Ulrich Mokrusch
Choreographie: Sergei Vanaev
Bühne & Kostüme: Darko Petrovic

 

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