Endstation Sehnsucht (A Streetcar Named Desire)

als Eunice Hubbell

Endstation Sehnsucht (A Streetcar Named Desire)

Oper von André Previn / Libretto von Philip Littell nach dem gleichnamigen Drama von Tennessee Williams / in englischer Sprache mit deutschen Übertiteln

«Ich mag keinen Realismus! Was ich will, ist – Magie!» Blanche DuBois, feinsinnig, überspannt und nicht mehr ganz jung, hat ihr altes und schwieriges Leben zurückgelassen. Mit einem Koffer in der Hand will sie Zuflucht bei ihrer Schwester Stella finden, die mit ihrem Mann, dem Arbeiter Stanley Kowalski, in einer heruntergekommenen Zweizimmerwohnung in New Orleans lebt. Schon bald empfindet Blanche diesen Schritt als sozialen Abstieg für sich und flüchtet sich in Alkohol und Lebenslügen – bis es eines Abends zur Katastrophe kommt …

Es ist die Geschichte nach dem Theaterklassiker von Tennessee Williams, mit der Marlon Brando 1951 als Kraftprotz Stanley im verschwitzten T-Shirt zum Kinostar avancierte und aus der der deutsch-amerikanische Dirigent und Komponist André Previn 1998 ein Opern-Psychogramm vereinsamter Seelen schuf. Dabei bedient er sich einer Musiksprache mit Anklängen an Jazz, Puccini, Filmmusik und vielem mehr, denn, so Previn: «Ich bin nicht im luftleeren Raum aufgewachsen. Der Reiz der Oper liegt für mich in der Verbindung von Musik und Schauspiel, die ich genauso unwiderstehlich finde wie die Kombination von Stimme und Orchester.»

 

Musikalische Leitung: Marc Niemann
Inszenierung: Christian von Götz
Bühne & Kostüme: Sarah Mittenbühler

Blanche DuBois: Tijana Grujic
Stanley Kowalski: James Bobby
Stella Kowalski: Victoria Kunze
Harold Mitchell: MacKenzie Gallinger
Eunice Hubbell: Patrizia Häusermann
Steve Hubbell: Christopher Busietta
Philharmonisches Orchester Bremerhaven

Premiere: 14. März 2020 / Großes Haus

 

 

 

 

 

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